PM StMin Carolina Trautner: Coronavirus - Tafeln in Bayern: freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

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PM StMin Carolina Trautner: Coronavirus - Tafeln in Bayern: freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

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Coronavirus – Tafeln in Bayern: freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

Sozialministerin Trautner: „Die Tafeln leisten Großartiges für die Menschen in unserem Land“
Tafeln in Bayern dürfen auch in der jetzigen Situation, die das Coronavirus verursacht, grundsätzlich weiter öffnen. Für Bedürftige ist der Gang zur Tafel ausdrücklich erlaubt. „Es ist wichtig, dass gerade die Ärmsten in unserer Gesellschaft auch jetzt mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt werden. Dafür leisten die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer und Hauptamtlichen bei den Tafeln Großartiges“, sagt Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner.

Dabei stehen die Tafeln zurzeit aber vor besonderen Herausforderungen. Denn viele bei den Tafeln ehrenamtlich Tätige gehören selbst zu den Coronavirus-Risikogruppen, beispielsweise wegen ihres Alters oder chronischen Erkrankungen. In diesen Fällen müssen die Tafeln individuell vor Ort mit Unterstützung des örtlichen Gesundheitsamtes abschätzen, inwieweit die Ausgabe von Lebensmitteln konkret vertretbar ist. Damit die bedürftigen Menschen weiterhin versorgt werden können, brauchen sie noch mehr Unterstützung von freiwilligen jungen Helferinnen und Helfern. Wer den Tafeln vor Ort helfen will, kann sich dazu gerne direkt bei den Tafeln melden oder sich an eine der rund 120 bayerischen Freiwilligenagenturen und Koordinierungszentren Bürgerschaftliches Engagement wenden. Diese leisten auch in der aktuellen Ausnahmesituation ihren Beitrag dazu, Bürgerschaftliches Engagement vor Ort zielgerichtet einzusetzen. Das Sozialministerium unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungszentren Bürgerschaftliches Engagement und damit ihre Strukturen mit aktuell rund 270.000 Euro jährlich.

Teilweise ist es für die Tafeln momentan auch schwierig, Lebensmittelspenden zu bekommen, weil in vielen Supermärkten die Nachfrage sehr hoch ist. Hier sind auch die Bevölkerung und die Lebensmittelmärkte direkt gefragt, die Tafeln mit Spenden zu unterstützen.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir in Bayern diese Krise erfolgreich bewältigen werden. Dies auch dank der tatkräftigen Unterstützung der Menschen und ihrer kreativen Ideen. So stellen manche Tafeln derzeit auf einen Bringdienst um, während andere Gutscheine ausgeben wollen. Für jeden Beitrag, der hier für unsere Gesellschaft geleistet wird, danke ich von ganzem Herzen!“, so Trautner.

Informationen gibt es auch bei der gemeinsamen Initiative des Bayerischen Sozialministeriums, der Kommunalen Spitzenverbände und der Wohlfahrtsverbände in Bayern „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ unteer: www.unser.soziales.bayern.de.
079.20                                                                                     
Quelle: STMAS Bayern
München, 25. März 2020



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